Personalmangel bewegt M-V zur Einstellung von Feldjägerfeldwebeln

Seit Juli werden erstmals Lücken im Personalbestand der Landespolizei mit Feldjägerfeldwebeln der Bundeswehr besetzt. Möglich ist die Einstellung in die Laufbahngruppe 1 ab dem zweiten Einstiegsamt. Dazu müssen die Feldjägerinnen und –jäger natürlich die allgemeinen persönlichen Voraussetzungen erfüllen, in geordneten wirtschaftlichen Verhältnissen leben, das 40. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und eine abgeschlossene Ausbildung zum Feldjägerwebel vorweisen. Nach erfolgreich absolviertem Auswahlverfahren mit Sporttest, polizeiärztlicher Untersuchung und persönlichem Interview, inklusive Kurzvortrag, folgt die Einstellung in das Beamtenverhältnis auf Probe zur Polizeiobermeisterin bzw. Polizeiobermeister. Der Doppelstatus Beamtin/Beamter bzw. Soldatin/Soldat wird dabei aufrecht erhalten. Während der dreijährigen Probezeit erfolgt eine polizeifachliche Ausbildung über 15 Monate, in der die erforderlichen Kenntnisse erworben werden sollen. Mindestens drei Monate der theoretischen Ausbildung finden an der FHöVPR in Güstrow statt. Eine gesonderte Laufbahnprüfung wird nicht gefordert. Bereits während der Probezeit werden die ehemaligen Soldatinnen bzw. Soldaten im schutzpolizeilichen Einzeldienst eingesetzt.