2016 09 26 13.56.53 400jpgVom 25.-27.09. tagte die Bundesfrauenkonferenz in der Hansestadt Hamburg und widmete sich wichtigen Themen der polizeiinternen Familienpolitik. Unter anderem ging es dabei um die Beurteilungsrichtlinien, welche ein entscheidender Faktor für das berufliche Weiterkommen sind.

Um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen, müssen mehr Beschäftigungsfelder mit flexiblen Arbeitszeiten und -plätzen geschaffen werden. Als zentrales Thema sprach Joachim Lenders, DPolG-Vorsitzender in Hamburg, den Versorgungsausgleich an. Eine Gesetzeslücke in diesem Bereich führt dazu, dass speziell geschiedene Frauen oftmals einen Nachteil erfahren. Der dbb-Vorsitzende in Sachsen-Anhalt, Wolfgang Ladebeck, sprach sich für eine bessere Schutzausrüstung für Polizeibeamte und verstärkte Nachwuchsgewinnung aus. Die Länder sollten sich bei der Gewerkschaftsarbeit unterstützen, um die Forderungen an die Politik überzeugend heranzutragen. Der demografische Wandel zwingt auch die Polizei zu einem Umdenken im Bereich der Arbeitsplatzgestaltung. Das Arbeitsfeld „Polizei“ muss sich den unterschiedlichen Lebensweisen und Familienmodellen der Mitarbeiter anpassen, um auch für junge Leute attraktiv zu bleiben. Solidarität als Leitpunkt und Flexibilität seitens des Dienstherren, sind notwendig um eine lebensphasenorientierte Personalpolitik für alle Mitarbeiter in allen Lagen zu gewährleisten.