auch für die Bereitschaftspolizei in M-V


Die DPolG M-V fordert auch für die Bereitschaftspolizei eine umfassende Ausstattung an Schutzwesten der Schutzklasse IV und die Beschaffung von ballistischen Schutzhelmen.
Vor dem Hintergrund der Terrorlage am 11.03.2017 in Essen wurde deutlich, dass die Polizei schon im Vorfeld eines Anschlagsfalls zum Einsatz kommt. Die Absperrunsg- und Sicherungsmaßnahmen am Einkaufszentrum in Essen sind augenscheinlich hauptsächlich von Kollegen der Bereitschaftspolizei durchgeführt worden.


Der stellv. Landesvorsitzende Ronald Müller:
„Wenn es um die Verhinderung eines Terroranschlages geht, also bei Bekanntwerden einer konkreten Gefahrenlage bevor ein Anschlag passiert ist, wird in Deutschland immer auf die Bereitschaftspolizei zurückgegriffen. Diese Kollegen haben ein Recht darauf, dass der Dienstherr die notwendige Schutzausstattung für solche Einsatzaufträge auch zu Verfügung stellt. Die Ausstattung in M-V muss dieser Entwicklung angepasst werden. Zusätzlich zum Streifendienst muss das Land auch die Bereitschaftspolizei mit
entsprechenden Schutzwesten und Helmen ausrüsten. Andernfalls kann die Bereitschaftspolizei in M-V solche Schutzaufträge, wie aktuell in Essen durchgeführt, nicht übernehmen.“
Die DPolG fordert schon seit Langem, dass die Bereitschaftspolizei in der Beschaffung von Schutzsystemen nicht vernachlässigt wird

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