– klare Regeln, Transparenz und Gleichbehandlung bleiben Anspruch der DPolG M-V
Die Deutsche Polizeigewerkschaft Mecklenburg-Vorpommern (DPolG M-V) nimmt den am 15.10.2025 bekannt gewordenen Rücktritt von Staatssekretär Wolfgang Schmülling als Folge der aktuellen Affäre um eine umstrittene Beförderung und die bekannt gewordenen staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen zur Kenntnis.
Der Landesvorsitzende der DPolG M-V Ronald Müller: „In Betrachtung der in Rede stehenden Ereignisse haben wir mit einer personellen Reaktion gerechnet. Insofern war für uns ein möglicher Rücktritt von Staatssekretär Schmülling recht früh im Bereich des Erwartbaren. Die DPolG M-V begrüßt natürlich, dass ein Versuch unternommen wird, das Vertrauen in das Innenministerium und in die Landespolizei wiederherzustellen. Zugleich bestehen aus unserer Sicht auch nach diesem Rücktritt klare Aufgaben, um Rechtsstaatlichkeit, Transparenz und Gleichbehandlung in allen Laufbahnen sicherzustellen.“
Dazu gehört aus gewerkschaftlicher Sicht:
Die DPolG M-V – fordert deshalb von der Politik:
Die aktuelle Entwicklung mit dem Rücktritt von Staatssekretär Schmülling markiert eine wichtige Weichenstellung: Verantwortliches Handeln muss die Grundlage jeder zukünftigen Laufbahnentscheidung sein. Die DPolG M-V fordert, dass die Politik konsequent Transparenz herstellt, Laufbahnprinzipien strikt wahrt und die notwendige parlamentarische Aufarbeitung fortführt.
Für die DPolG M-V bleibt unverändert: Regeln gelten auch an der Spitze, nicht nur an der Basis. Beförderungen müssen nach Leistung, Eignung und Befähigung erfolgen; Vetternwirtschaft oder der Anschein davon, haben in der Polizei nichts zu suchen!
Wir stehen weiterhin an der Seite der Kolleginnen und Kollegen – fair, transparent und rechtsstaatlich.
Ronald Müller
Landesvorsitzender
DPolG Mecklenburg-Vorpommern